RetroCase.de war zwischen 2014 und 2017 eine bekannte deutsche Habboliste der Retroszene. Die Nutzer erhielten auf einen Blick Informationen zu den aktuellen Spielerzahlen der Retro Hotels, die auf der Seite gelistet wurden. Damit RetroCase die Live-Onlinezahlen auf einer Seite zur Übersicht präsentieren konnte, bedurfte es der Kooperation der Retrobesitzer. RetroCase wurde vom damaligen User Flughafen gegründet und ging im Frühjahr 2017 aus ungeklärten Gründen offline. Mit HabboCloud.co startete RetroTimes Ende 2017 als Tochterprojekt eine ähnliche Retroliste, die seither ebenfalls umfassende Live-Statistiken zu den Hotels der Retroszene anbietet. Eine weiterhin nennenswerte Retroliste ist die Liste unter HabbowDE, diese bietet jedoch keine Statistiken, sondern nur eine statische Aufzählung.

Das RetroCase Comeback

Das Projekt RetroCase erhielt damals sehr viel Anerkennung und Lob für die Nützlichkeit und für die Umsetzung des Projektes. Seitdem das Projekt im Frühjahr 2017 geschlossen wurde, gab es lange Zeit keine wirkliche Alternative. Mit HabboCloud.co kam Ende 2017 eine zumindest ähnliche Retroliste online. Bis heute wurde nicht offiziell ein Schließungsgrund genannt. Die Domain RetroCase.ch, wo wir das neue RetroCase finden, wurde bereits im Juli 2017 registriert. Der Domaininhaber ist der Holo Hoteltechniker Revue – der ab 2015 zunehmend auch die Verwaltung und Administration vom damaligen RetroCase übernahm. Seit einigen Tagen findet sich unter dieser Domain wieder RetroCase in einer überarbeiteten Form. 

Die Seite wurde deutlich überarbeitet und verbessert. Neben der altbekannten Retroliste, die nach aktuellen Userzahlen geordnet ist, findet man oben in der Leiste den neuen Unterpunkt Retro Stuffs. Hier werden Habbo Bilder angeboten. Auffallend sind auch Verbesserungen an den Statistiken, auch wenn sich hier insbesondere Ähnlichkeiten zu den von HabboCloud.co geführten Statistiken finden. Jedes Retro Hotel hat zudem seine eigene Mitarbeiterliste und eine Analyse-Seite, welche die Downtimezeiten auflistet.

Aus welcher Motivation das Projekt wieder ins Leben gerufen wurde, ist derweil unklar.

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