1. April 2018 0 Kommentare Retro HotelsLive-HotelTechnik

Live-Hotel steht unter DDoS-Dauerbeschuss

Ein offiziell verkündetes Statement auf dem Discordserver des Live-Hotels am gestrigen Abend lässt Grund zur Sorge: Das Live-Hotel hat mit DDoS-Angriffen zu kämpfen, die das Hotel fast schon täglich für einige Minuten in die Knie zwingen. Der Angreifer ist bekannt und spreche Drohungen aus. Die DDoS-Angriffe sind laut Live-Hotel auf das Konto von Schniki zuzurechnen. Er habe bereits vor Wochen eine Andeutung gemacht, dass für das Live-Hotel bald “schlecht ausgehen” könnte, falls das Live-Hotel nicht einem Angebot nachkomme, das hier nicht weiter erwähnt wurde. Zudem hat das Live-Hotel die Vermutung, dass er von anderen beauftragt wurde. In dem Statement wird zwar keine Partei direkt angesprochen, es wird jedoch schnell klar, dass damit nur das HabboST von Hazed gemeint sein kann.


Schniki habe weiter gefordert, dass das Live-Hotel geschlossen und die Domain weitergeleitet werden soll. Im  Falle dessen, dass er oder seine IP-Adressen gebannt werden, sei mit weiteren DDoS-Angriffen zu rechnen. Diese sorgten bereits gestern Abend mehrfach für kleinere Ausfallzeiten des Hotels. Im Statement wird Schniki als “kleiner Idiot” bezeichnet – seine Auftraggeber und Leute, die damit in Verbindung stehen, als Personen, die “den Bezug zum realen Leben wohl gänzlich verloren haben“, da man tatsächlich Geld dafür ausgeben würde, ein anderes Hotel zu downen. Letztlich wurden die Anschuldigungen einer gewissen Partei, auch hier ist vermutlich das HabboST gemeint, dass das Live-Hotel ddosen würde, prinzipiell abgewiesen.

Keine Fakten – aber Annahmen

Das Live-Hotel hat in seinem Statement von einer Dritten Partei gesprochen, die Schniki beauftragt hätte, und damit offenbar unterschwellig das HabboST gemeint. Obwohl solche Vermutungen veräußert werden, hat das Live-Hotel keinen Nachweis beigefügt, der belegt, dass das HabboST oder eine andere Partei in direktem Bezug zu den Angriffen steht. Nachgewiesen werden lediglich die Drohungen und Forderungen von Schniki, sowie die Tatsache, dass er andeutet, er würde von jemandem bezahlt werden, um das Live-Hotel zu ddosen.

Welche Leute hier gemeint sein werden, lassen wir mal offen, aber die Vermutung ist ja natürlich mehr als offensichtlich. […] Wir wollen zwar kein Hotel explizit beschuldigen, sollten sich jedoch die Vermutungen bestätigen, werd ich dazu keinen Kommentar mehr äußern, weil gewisse Personen den Bezug zum realen Leben wohl gänzlich verloren haben. – Hotelmanagerin horngry

Dass das HabboST und Live-Hotel miteinander zutiefst verfeindet sind, ist schon längst bekannt. Schon öfter ist die Situation eskaliert – nicht zuletzt, als Hotelmanager Hazed androhte, zu “wirklich […] unangenehmen Methoden zu greifen die ihr und Gürkan (Imagician) nicht gut tun werden”. Hintergrund dieser Aussage im Februar war, dass das HabboST ebenfalls von DDoS-Attacken betroffen war und das Live-Hotel für die Angriffe beschuldigte. RetroTimes berichtete. Genau so wenig wie das HabboST damals nachweisen konnte, dass die Angriffe vom Live-Hotel ausgingen, kann heute das Live-Hotel nachweisen, dass das HabboST darin verwickelt ist. Die gegenseitige Feindschaft scheint jedoch Grund genug zur dieser Pauschalannahme zu sein.

Über Schniki und Hazed

Dennoch scheint es zumindest Indizien zu geben, die eine Theorie stützen: Die mehrmals ausgesprochenen Drohungen des HabboST waren eindeutig und unmissverständlich. Die derzeit einzig bekannten “Feinde” des Live-Hotels sind aus Reihen des HabboST bekannt. Schniki selbst scheint ein guter Freund von Hazed zu sein – bereits  vor Jahren wirkte er in seinen beiden Projekten Hobba und HabboAI mit, beide kennen sich also länger und der Ruf beider war mit DDoS-Attacken in Verbindung gebracht. Über Hazed wissen wir, dass er damals sogar andere beauftragte, für ihn zu DDoSen – RetroTimes berichtete. Durchforstet man das Internt nach Schniki, so findet man Informationen, die er selbst von sich preis gab: Er arbeitet(e) als Koch, meint, er hätte viel Geld und könne sich Sachen leisten – darauf ist wahrscheinlich die Aussage gestützt, man würde Geld für Booter ausgeben -, hat eine in seinen Augen ungerechtfertigte Anzeige wegen Körperverletzung, 2x Kreditkartenbetrug und Sachbeschädigung. Nach dem HabboAI verliert sich jedoch seine Spur und er war in der Szene weniger präsent.

Angriff ist die beste Verteidigung?

Das Statement vom Live-Hotel klärt die Nutzer über die aktuellen Vorkommnisse auf. Sehr sachlich gehalten ist es trotzdem nicht – es zielt offenbar darauf ab, die für schuldig geglaubte Person möglichst zur Show zu stellen und ihn lächerlich wirken zu lassen. Es ist ein sehr direkter Ton, womöglich mit der Wut und Machtlosigkeit gegen solche Angriffe begründet. Und obgleich es stimmt, dass DDoS lächerlich ist, waren und werden sie immer ein Problem der Szene bleiben. Es wird immer schwerer, sich dagegen zu schützen.

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